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Pilger, Popen und Propheten
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Die religiöse Vielfalt Osteuropas übertrifft die des Westens bei weitem. Das Neben- und Miteinander von Schamanen, Muslimen, Christen und Juden prägte schon das Mittelalter. Im 17. Jahrhundert kamen Buddhisten hinzu. An der Grenze zwischen Ost- und Westkirche entstanden zudem neue Glaubensrichtungen: Die Unierte Kirche hielt an der byzantinischen Liturgie fest, erkannte aber den Papst an. Und der Chassidismus widmete sich vor allem den ekstatischen und magischen Aspekten der jüdischen Tradition. Sie alle versuchte der sowjetische Atheismus zu beseitigen, bis er am auch durch die Religion getragenen Widerstand Polens zerbrach. Christoph Schmidt entfaltet ein eindrucksvolles Panorama der religiösen Vielfalt zwischen Weichsel und Wolga, führt den Leser vor mittelalterliche Ikonen, in die Schtetl der Frühen Neuzeit, in die Jurten der buddhistischen Kalmyken, aber auch zu den Moscheen der Tataren-Metropole Kazan, die seit Jahrhunderten Zentrum des russischen Islam ist.

Anbieter: buecher.de
Stand: Feb 15, 2019
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Pilger, Popen und Propheten als eBook Download ...
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Pilger, Popen und Propheten:Eine Religionsgeschichte Osteuropas Christoph Schmidt

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Feb 2, 2019
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Pilger, Popen und Propheten als Buch von Christ...
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Pilger, Popen und Propheten:Eine Religionsgeschichte Osteuropas. 1. Aufl. 2014 Christoph Schmidt

Anbieter: Hugendubel.de
Stand: Feb 14, 2019
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Marshall & Alexander - ?Die grosse musikalische...
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Marshall & Alexander Die grosse musikalische Weltreise Jubiläumskonzert ? Neues Programm 2018/ 2019 Nach den überwältigenden Jubiläumskonzerten zum 20-jährigen Bestehens des erfolgreichen Sängerduos werden Marc und Jay 2018/2019 das Publikum in neue Klangwelten entführen. Marc Marshall: ?Wir präsentieren ein komplett neues Programm?. Mit dem neuen Programm widmen sich Marshall & Alexander den musikalischen Perlen aus aller Herrenländern. ?Wir freuen uns sehr auf die Herausforderung in vielen verschiedenen Sprachen zu singen?, so Jay Alexander. Die beiden Vollblut-Entertainer sind einfach die Garanten, Konzerte zu unvergesslichen Erlebnissen werden zu lassen. Das bestätigt auch der große Zuspruch von Fans, die mittlerweile aus ganz Europa zu den Konzerten pilgern. ?Gerade in einer Zeit, in der sich die Welt dramatisch verändert, können wir mit Musik alle Grenzen sprengen und den Reichtum unterschiedlicher Kulturen mit unseren Stimmen feiern. Natürlich verändert Musik die Welt nicht, aber für einige Momente kann sie befrieden, Harmonie stiften und verbinden?, so Marc Marshall. Und Jay Alexander ergänzt euphorisch: ? Wer uns kennt, weiß, wie sehr wir es lieben, immer wieder neue Dinge auszuprobieren. Und gerade die internationale Folklore hat so viele Herausforderungen, die uns als Duo wieder neue Klangfarben abverlangen.? Einmal um die ganze Welt. Die grosse musikalische Weltreise - gesungen von Marshall & Alexander. Das Erfolgsrezept von Marshall & Alexander ist sicher die Unterschiedlichkeit. Stimmlich, optisch und charakterlich ergänzen sich Marc Marshall und Jay Alexander zu einem einzigartigen Ganzen. Goldene CD?s und unzählige TV-Auftritte haben das Duo national und international bekannt gemacht. Ihre Passion ist und bleibt aber das Live-Erlebnis. Bei den Konzerte erzeugt der Zusammenklang der Stimmen immer wieder Gänsehaut. Ihre stilistische Vielfalt zelebrieren sie auf den grossen Open-Air-Bühnen, Philharmonien, Konzerthallen, aber auch Kirchen.

Anbieter: konzertkasse.de
Stand: Dec 18, 2018
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Zeugen der Zeit
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Der Roman beginnt mit einem Verbrechen: der riesengroße Kutscher Pachom, zerzaust, übellaunig und verkatert, tritt mit seinen riesengroßen Stiefeln den Hundewelpen Muschka tot. Die Tochter des Hauses, Natascha, ist untröstlich und verliert ihren Glauben an das Gute: ´´Wenn jemand Muschka töten kann, dann bedeutet das - man kann alles!´´ Natascha wächst heran, schließt das Gymnasium ab, besucht Vorlesungen in Philosophie - besonders begeistert sie sich für den deutschen Modephilosophen jener Zeit, Friedrich Nietzsche - und verliert ihren Glauben an Gott. ´´Natascha Kalymowa wuchs in den Tagen des russischen Heldentums auf, als dieses ein erstes Mal aufflammte. Aber jener Frühling war allzu kurz, allzu rasch kam der Frost zurück, und gerade die jungen Pflanzen waren es, die den größten Schaden nahmen.´´ Die junge Frau aus gutem Hause träumt schon bald davon, nicht nur darüber zu streiten, wie die Welt eine bessere werden könne, sondern eine jener Helden zu werden, die die eingefrorenen Verhältnisse im russischen Zarenreich zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Gewalt zu verändern suchen. Die Bewunderung für den entschlossenen Aljoscha, den Anführer einer Terrorgruppe, dem seine Kampfgefährten den Decknamen ´´Hirsch´´ gegeben haben, tut das Übrige, Natascha verlässt ihr Heim und ihre Familie, um sich jenen anzuschließen, die ´´von den einen Verbrecher, von den anderen Heilige genannt wurden´´, und wird Revolutionärin und fanatische Terroristin. Gemeinsam mit Aljoscha zeichnet sie für zahlreiche Attentate in Petersburg verantwortlich. Nach dem Bombenanschlag auf das Wohnhaus des Premierministers werden Aljoscha und Natascha zum Tode verurteilt. Nataschas Urteil wird in lebenslange Haft umgewandelt, und nach einiger Zeit gelingt es ihr, aus dem Gefängnis und schließlich auch aus Russland zu fliehen. Auf ihrer Flucht erkennt sie, wie sehr sie sich ´´in den Netzen der Geschichte verstrickt hat´´, und dass es lediglich die romantische Vorstellung vom Heldentum war, für die sie sich begeistert hat. Ihr Weg ins Exil führt Natascha um die halbe Welt und wird sinnbildlich zu einem Weg der Läuterung - über Sibirien, die Mongolei und die Wüste Gobi, die sie als einzige Frau im Gefolge einer Handelskarawane durchquert. Das Buch vom Ende erzählt vom Leben der geläuterten Terroristin in der Emigration, zunächst in Paris, wo sie das Programm der russischen Bildungsreisenden jener Zeit absolviert, doch das Lächeln der Mona Lisa rührt sie nicht an. Dann reist sie weiter nach Italien und findet dort Zuflucht in einem Palazzo, den ein wohlhabender Genueser Kaufmann russischen politischen Flüchtlingen zur Verfügung gestellt hat. Sie lernt Iwan kennen, die beiden bekommen zwei Töchter, denen Natascha hingebungsvolle Mutter ist. Ihre Träume von der Rückkehr nach Russland erfüllen sich nicht. Bei der Pflege ihrer kranken Tochter infiziert sie sich mit der damals in Europa grassierenden Spanischen Grippe und stirbt. Auf ihrem Lebensweg begegnet Natascha immer wieder einem ´´ewigen Pilger´´, dem ´´Zeugen der Zeit´´. Der Pope Vater Jakow, der seine Pfarre verloren hat, wird auf seiner Pilgerschaft zum Beobachter und Chronisten, der seine Eindrücke von den Geschehnissen in Russland in linierten Schulheften notiert. Im Gegensatz zu Natascha, die die Zeitläufte durch Terror aktiv zu verändern sucht, bleibt Jakow zwar stets unbeteiligter Zeuge, ist aber gleichwohl aus seiner Position der Menschlichkeit heraus in manchen Situationen ihre Rettung. Ossorgin vergegenwärtigt aus autobiografischer Sicht das Revolutionsgeschehen und den Terrorismus in Russland vor und während der ersten Revolution 1905 und das Leben der russischen politischen Flüchtlinge in der Emigration.

Anbieter: buecher.de
Stand: Feb 14, 2019
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